Spanien 2015
Dienstag: Flug nach Málaga, Auto holen, Tapas und Cañas in Frigiliana, weiter über Motril nach Órgiva. Übernachtung in El viejo molina, dort vollgestopft mit Essen und Cañas. Fazit: besoffen und voll.
Mittwoch: Fahrt nach Pitres, Unterkunft suchen. Wanderung zum warm werden von Pitres über Mecina, Fondales, Busquistar zurück nach Pitres. Längere Einkehr und Sonnenbrand in Busquistar (wäre ja sonst überstürzt schon zu gehen). Fazit: schöner Einstieg, nicht mehr nüchtern.
Donnerstag: Fahrt nach Trevélez. Wanderung zum Ursprung des Rio Trevélez (ca. 18 km), dann Unterkunft in Barrio Bajo. Einige Cañas und Tapas im Barrio medio.


Freitag: Entscheidung, noch zu bleiben. Nach Frühstück im Barrio medio Aufstieg zu den Siete Lagunas (2800 m). Anstrengende 18 km und 1300 hm. Die Füße tun weh. Nach dem Abstieg Cañas und Tapas, was sonst.
Samstag: Fahrt nach Güejar Sierra. Eigentlich war der Plan, heute weiter in den Westen zu fahren. Plan wurde fallen gelassen, denn hier ist’s schön. Nach der Suche nach eine Unterkunft per Auto ein Stück weiter Am Rio Genil, dort kurzer Spaziergang. Anschließend Fahrt zurück nach Güejar Sierra über eine schmale Bergstraße (carretera muy peligrosa). Danach Cañas und Tapas.

Sonntag: nach dem Frühstück wieder die Straße bis zum Ende entlang des Rio Genil. Von dort Wanderung zur Cueva Secreta (ca. 21 km, 850 hm). Traumhaft schön! Abends Cañas und Tapas. Füße sind Brei.
Montag: nach dem Frühstück Fahrt über Granada, Antequera, Olvera, Arcos, Medina Sidonia nach El Palomar de la Breña mit kurzem Halt in Los Caños de Meca und San Ambrosio. Übernachtung und Cañas in El Palomar. Der Koch ist nicht gekommen, also zurück nach San Ambrosio in die Venta Luis, um dort zu essen. Wen treffen wir da? Den Koch natürlich.

Dienstag: nach dem Frühstück geht’s ab den Strand, Spaziergang zum Faro Trafalgar. Danach weiter in die Venta El Colorado, einen Fino trinken und Hartwig etc. treffen. Danach weiter nach Chiclana, ein bisschen in der Hitze umherhatschen und ein Caña trinken. Nix los, sind wohl alle Siesta machen. Weiter Richtung Conil mit Zwischenstopp am Strand von Roche. Casa Luis schon wieder nicht da. Strandspaziergang mit vergeblicher suchen nach einer Bar. Weiter nach Conil, Playa de la Fontanella. Nach Cañas und Tapas erstmal ins Meer hüpfen. Danach Auto verräumt und mit Hilfe von ein paar Cañas das Hostal Lojo wieder gefunden. Der Wirt hat uns sogar noch vom letzten Jahr gekannt. Nach ein paar weiteren Cañas u.a. in der Que Ba hat sich wieder bestätigt: Conil ist ein schwarzes Loch!

Mittwoch: nach zähem Aufstehen mit viel Straßen-, Treppenhaus- und Baulärm sowie Frühstück und einer umständlichen Suche nach der Tageszeitung sind wir nach San Andres Golf zur Verwandtschaft gefahren. Außer einem kleinen Ausflug in eine Bar war’s ein ruhiger Tag. Abends sind wir alle zusammen nach Conil gefahren, Thunfisch essen. Danach noch einen Absacker, fertig.
Donnerstag: nach dem Frühstück in der Campana Bar haben wir Hanne in Jerez am Flughafen abgeliefert und sin schnurstracks nach Campaleira weitergefahren. Schnell zwei Cañas, und dann in 3 Stunden aufs Refugio Poqueira gelaufen. Dort Abendessen, Büchsenbier und um 10 Uhr Nachtruhe.
Freitag: um halb neun zum Frühstück, sehr mittelmäßig und der Kaffee sowie Tee scheisse. Um halb zehn los Richtung Gipfel. Aufstieg über den Rio Mulhacén, um halb zwölf waren wir oben. Ausblick: Mui precioso! Die Mühe hat sich gelohnt:
Danach Abstieg über zum Refugio. Kurze Pause, dann weiter na Capileira. Beine und Füße: Matsch. Weiterfahrt nach Pitres, kennen wir ja schon. Dort Cañas und Tapas, um elf tot ins Bett.
Samstag: nach dem Frühstück sind wir ziellos durch die Alpajurra gefahren. Ein paar Stopps später haben wir uns gegen Abend eine Unterkunft in Válor genommen. Das Kaff war bartechnisch leider ein Reinfall. Es hat trotzdem ausgereicht.
Sonntag: Fahrt von Válor nach Juviles, dort mäßiges Frühstück. Anschließend Abstieg mit Verlaufen nach Cádiar. Bei der Kirche eine Bar gefunden und dort fünf Tubos eingenommen. Der Aufstieg war somit nicht ganz ohne. Zum Abschluss noch einmal 17 km Wanderung durch traumhafte Landschaft. Weiterfahrt nach Trevélez, diesmal Unterkunft im Hostal F. im Barrio medio. In einer uns bekannten Bar gab’s dann wieder reichlich Tubos und Tapas.
Montag: kein Frühstück in Trevélez, erst in Portugos. Danach Rucksack packen und weiter über Nerja (wer will dort Urlaub machen?) nach Málaga. Auto abgegeben und mit dem Zug reingefahren. Erst beste Unterkunft klar gemacht und dann auf die Barsuche. Gar nicht so leicht, was schönes in der Touristengegend zu finden. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten ist und aber auch das gelungen. Zum Abschluss gab’s sogar noch Pelegrinos (Jacobsmuscheln) und Callos (Kutteln). Und reichlich Tubos.
Dienstag: aufstehen um 4, mit dem Taxi zum Flughafen, mit der Boeing nach Nürberg und mit dem Bus ins Beisl. The End.


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