Heringsbrüh nach Mutters Art

Matjes schmecken nicht nur einfach so gut, sie lassen sich auch prima einlegen. Dieses Rezept ist frei nach Mutters Heringsbrüh, aus der ich früher immer die Fischstückchen aussortiert habe. Eins, zwei, selber schuld. Mittlerweile weiß ich es besser und auch die Kollegen wissen das Rezept zu schätzen. Und so geht’s:

Für acht üppige Portionen gilt folgende Einkaufsliste:

  • 1,5 kg Matjes
  • 4 Gläser Joghurt (à 500g)
  • 2 Becher Saure Sahne
  • 1 Becher Schmand
  • ca. 1/2 l Milch
  • 5 bis 6 saure Gurken
  • 3 Äpfel
  • 1/2 kg Zwiebeln
  • Pfefferkörner, Wacholder, Piment, Koriander, Lorbeerblätter, Nelken
  • 3,5 kg festkochende Kartoffeln

Alles in mundgerechte Stücke schneiden, aus Joghurt, Sahne, Schmand und Milch eine Pampe mit schön cremiger Konsistenz zusammenrühren. Alles zusammenschütten und nach belieben würzen. Kein Salz nehmen, die Matjes bringen meist genug davon mit. Mit den Nelken auch sparsam sein. Das ganze dann zwei, besser drei Tage ziehen lassen und zum Verzehr mit reichlich Pellkartoffeln garnieren.

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