Pizzateig (ohne Vorteig)

Teig-Verarbeitung

Wichtig ist, dass der Teig zu Kugeln (ca. 180-200g) geformt und mit einem feuchtem Tuch abgedeckt noch einige Zeit gehen kann. Dann die Teigkugel vorsichtig auf einem bemehltem Spachtel schieben, mehrmals in Mehl wenden, auf die bemehlte Arbeitsplatte legen und mit den Fingerspitzen zu einem Fladen von innen zum Rand Kreisrund formen, dabei den Rand etwas dicker lassen. Der Teig sollte möglichst nicht allzu kräftig oder ungleichmäßig flachgedrückt werden, damit unkontrolliertes Aufgehen während des Backens vermieden wird. Deshalb ist möglichst vom Gebrauch eines Nudelholzes abzuraten. Die Arbeitsfläche neu bemehlen, mit den Händen den Teigfladen kreisförmig vorsichtig ziehen bzw. formen. Zwischendurch wieder die Arbeitsfläche bemehlen. Die Profis verwenden meistens einen sehr weichen Teig der natürlich elastischer ist, der aber auch leichter an der Arbeitsplatte klebt (besonders bei sommerlichen Temperaturen). Die Pizzabäcker bemehlen deshalb öfter ihre Arbeitsplatte und schieben noch kurz vor dem aufnehmen der belegten Pizza mit der Schuffel noch etwas Mehl unter den Teig. Aber wir sind ja keine Profis und deshalb ist das Nudelholz dann und wann erlaubt.

Wichtig! Immer die Arbeitsfläche auf der die Pizza liegt mit Mehl bestäuben! Sonst klebt der Teigfladen beim aufnehmen auf der Schaufel (eventuell vor dem aufnehmen noch etwas Mehl, das man um die Pizza streut, mit einem Spachtel ringsum vorsichtig unter den Fladen schieben).

Grundrezept (ohne Ei)
Zutaten für den Pizzateig (ausreichend für 1 Backblech):

  • 350 g Mehl Typ 405
  • 1/4 Würfel Frischhefe
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 1 gestrichener TL Salz
  • ca. 150 ml Wasser oder Milch
  • Mehl zum Ausrollen

Zubereitung des Teiges:
Mehl in einer Schüssel mit dem Salz vermengen.

In einem separaten Gefäß die Hefe im lauwarmen Wasser oder Milch auflösen und 1-2 Esslöffel Olivenöl hinzugeben und verrühren. Mit dem elektrischen Handrührer (Knethaken) die Flüssigkeit nach und nach ca. 5-7 Minuten unterkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Der Teig sollte nun glatt und ziemlich weich sein, jedoch nicht an den Händen kleben. Die Teigschüssel mit einem feuchten Küchentuch abdecken und ca. 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig sich verdoppelt hat. Der Teig sollte dann sichtbar aufgegangen und elastisch sein.

Die Fingerprobe: Leicht mit dem Finger auf den frisch gekneteten Teig drücken, die Delle sollte annähernd wieder hochkommen. Das Ergebnis ist ein gut aufgegangener und elastischer Teig, der ohne Schwierigkeiten zu verarbeiten ist.

Feuchtigkeit: Achten Sie darauf, dass der Teig genügen Feuchtigkeit hat, er sollte aber nicht beim Kneten an den Fingern kleben. Die richtige Feuchtigkeit ist sehr wichtig. Ist er zu trocken, kann er nicht richtig gehen.

Hefe: Sie sollten unbedingt lauwarmes Wasser verwenden, keinesfalls heißes Wasser (zerstört die Hefepilze). Ich verarbeite nur frische Hefe. Das Salz nicht mit dem Wasser und der Hefe zusammen anrühren. Das Salz bitte mit dem Mehl verrühren und erst dann die angesetzte Flüssigkeit dazugeben.

Tipp: Hefeteig geht auch im Backofen sehr schön auf. Stellen Sie hierzu die mit einem feuchten Tuch abgedeckte Teigschüssel auf den Rost in das untere Drittel des Backofens. Heizen Sie nun den Backofen auf 50 °C auf, und schalten Sie nach 5 Minuten unbedingt wieder aus. Lassen Sie den Teig ca. 20 Minuten im warmen Backofen aufgehen. Wenn Sie sich an mein Rezept halten, werden Sie einen Teig erhalten der schön aufgegangen und elastisch ist.

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