Schlehengelee
Es ist wieder Schlehenzeit und dieses Jahr gibt’s eine ganze Menge davon. Also ab in die Büsche und Schlehen sammeln. Mein erster Versuch Gelee daraus zu machen, war etwas ernüchternd, denn trotz massenhaft Zucker konnte man das Zeug nicht essen. Zumindest nicht als Aufstrich. Die Idee, das Gelee in Naturjoghurt zu werfen war allerdings goldrichtig! Der Joghurt neutralisiert die astringierende Wirkung der Schlehen perfekt und man hat einen ganz wunderbaren Fruchtjoghurt, so ganz ohne künstliche Aromen. Das ganze ist so lecker, dass mein Töchterlein sogar freiwillig auf den Krapfen verzichtet hat 😉
Genug gelabert, wie wird’s gemacht: 4,5 kg Schlehen waschen und in den größten Topf werfen, den man finden kann. Aber Achtung, mein 8,5l-Topf war zu klein, ich musste auf zwei aufteilen. Das ganze 20 bis 30 Minuten kochen lassen, danach durch ein Sieb gießen. Pro Liter Saft 500 g vom 1:2 Gelierzucker geben, 4 Minuten wallen kochen. Topf möglichst nur halb voll machen, damit nix überkocht. Nach erfolgreichem Geliertest in Gläser abfüllen, die verschlossenen Gläser ein paar Minuten auf den Kopf stellen.
Aus 4,5 kg Schlehen habe ich 17 große Gläser Gelee gemacht, das dürfte für die nächsten zwei Jahre reichen 😉
Heute geh ich noch mal ins Gebüsch, damit im nächsten Sommer der Likör fertig ist!
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